Wir
 

Kanzlei Team Kontakt Beraten Schulen Vertreten Urteile Themen Dossier Impressum Datenschutz Home

 

Urteile

Interessenausgleich – Wirkung der Namensliste

  1. Liegen die vom Arbeitgeber darzulegenden und ggf. zu beweisenden Voraussetzungen des § 1 Abs. 5 KSchG vor, d.h. eine Betriebsänderung nach § 111 BetrVG sowie ein Interessenausgleich nebst Namensliste der zu kündigenden Arbeitnehmer, so ist es nach § 1 Abs. 5 Satz 1 KSchG Sache des gekündigten Arbeitnehmers, darzulegen und ggf. zu beweisen, dass keine dringenden betrieblichen Erfordernisse für die Kündigung vorliegen.
  2. Die Vermutungswirkung des § 1 Abs. 5 Satz 1 KSchG erstreckt sich auch auf das Nichtvorliegen einer anderweitigen Beschäftigungsmöglichkeit für den Arbeitnehmer im Betrieb.
  3. Zur eingeschränkten Überprüfung der Sozialauswahl nach § 1 Abs. 5 Satz 2 KSchG.

BAG vom 07.05.1998 - 2 AZR 536/97

 

Gesamt-Urteil als pdf [PDF ca. 100 KB]

 

« zurück zur Übersicht

 
  Seite drucken